GEN-I ist ein Partner im FutureFlow Projekt

Das FutureFlow Projekt soll verbundene Regelzonen der vier Übertragungsnetzbetreiber von Südmitteleuropa miteinander vernetzen, die sich heutzutage immer häufiger der Herausforderung stellen müssen ein sicheres Übertragungssystem zu gewährleisten. Der zunehmende Anteil von erneuerbaren Elektrizitätseinheiten hat die Möglichkeiten von konventionellen, auf fossilen Brennstoff basierten Mitteln drastisch gesenkt, mit welchen für Ausgleichsaktivitäten und Vermeidung von Engpässen durch Redispatching gesorgt wurde. Es besteht der Bedarf, sich den zukünftigen Herausforderungen, verbunden mit Ausgleichungen und Netzsicherheit, mit einem intensiven und gemeinsamen Zugang auf regionaler Ebene zu stellen. Das Projekt, das vor kurzem von der Europäischen Kommission im Rahmen von Horizon 2020 bestätigt wurde, sieht Forschungs- und Innovationsaktivitäten vor mit denen bestätigt werden soll, dass Konsumenten und dezentralen Erzeugern in eine Position gebracht werden können, in der sie – zuzüglich zu den konventionellen Einheiten – Regel- und Redispatching-Leistungen in einem attraktiven Geschäftsumfeld bereitstellen können.

GEN-I hat mit anderen Partnern in diesem Konsortium vereinbart, gemeinsam die Kombination dieser zwei Zweige zu erforschen und Lösungen für solche Probleme anhand von einmaliger regionaler Zusammenarbeit anzubieten:

  • Der Entwurf eines regionalen grenzübergreifenden technisch-ökonomischen Kooperationsschemas: dieses ist so zugeschnitten, dass es die Mitwirkung von fortgeschrittenen kommerziellen und industriellen Konsumenten, Prosumenten und erneuerbaren Generatoren ermöglicht, mit der Bereitstellung von fortgeschrittenen zusätzlichen Dienstleistungen im Übertragungsnetzbetreiberumfeld mit beschränkten Anpassungsfähigkeiten.
  • Die Entwicklung und Pilotprüfung einer umfangreichen IT-Plattform und dazugehöriger ökonomischer Modelle, die dieses Kooperationsschema unterstützen sollen.

Die Forschungs- und Innovationsaktivitäten umfassen reale Energiemarktbeteiligte (es werden schätzungsweise zwischen 30 und 45 MW an Regelenergie in den Regelzonen der vier Übertragungsnetzbetreiber bereitgestellt) in Hinsicht auf:

  • Entwicklung eines Prototyps für innovative flexible Aggregationsplattformen innerhalb aller vier Regelzonen.
  • Entwicklung eines Prototyps einer regionalen IT-Plattform, mit der flexible Aggregationsplattformen auf internationale Märkte zugreifen können.
  • Die Optimierung von relevanten Funktionalitäten innerhalb des Übertragungsnetzbetreiberumfeldes aus der regionalen Sicht zu ermöglichen.
  • Pilotprüfung dieser Plattformen und Vernetzungen, die auf fortschrittlichen Verwendungsbeispielen mit realen Energiemarktbeteiligten basieren.
  • Eine Ex-Post-Analyse soll Vorschläge für Korrekturen und Nachbildungen von vielversprechendsten Verwendungsbeispielen liefern.

Als ein erfahrener Aggregator auf ergänzenden Dienstleistungsmärkten und internationales Unternehmen wird GEN-I an Forschungen und Entwicklung von Anforderungen für die Beteiligung von fortgeschrittenen kommerziellen und industriellen Konsumenten, Prosumenten und dezentralen erneuerbaren Erzeugern auf ergänzenden Dienstleistungsmärkten mitwirken und sich an der Analyse der grenzübergreifenden Potenziale für den Ausgleich und Überprüfung der Plattform, die im Rahmen dieses Projektes entwickelt wurde, beteiligen, als ein Aggregator für mehrere Länder. 

Das Unternehmen GEN-I wird mit einem anderen Aggregator aus dem Konsortium mit seiner internationalen Infrastruktur für Elektrizitätsversorgung bis zu 40 MW an Flexibilität gewinnen mit Bedarf und Vertrieb in 4 Ländern (Slowenien, Österreich, Ungarn und Rumänien), wodurch Pilotprüfungen für eine Ex-Post-Analyse und Vorschläge für Korrekturen und Nachbildungen von vielversprechendsten Verwendungsbeispielen abgeschlossen werden sollen.

Partner des FutureFlow Projektes, welches zu 100 % von der Europäischen Kommission finanziert wird, sind: ELES (Slowenien), APG (Österreich), MAVIR (Ungarn), TRANSELECTRICA (Rumänien), CyberGrid (Österreich), Gen-I (Slowenien), SAP (Deutschland), Gemalto (Frankreich), 3E (Belgien), EIMV (Slowenien), EKC (Serbien), Elektro Energija (Slowenien).

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